AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen und Verbraucherinformationen § 1 Grundlegende Bestimmungen (1)Die nachstehenden Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge zwischen Sascha Friehe, Wallstraße20, 31134 Hildesheim, Deutschland - nachfolgend Anbieter genannt - und dem Kunden, welche über die Internetseite www.sdv-notebookservice.de des Anbieters geschlossen werden. Soweit nicht anders vereinbart, wird der Einbeziehung von eigenen Bedingungen des Kunden widersprochen. (2)Verbraucher im Sinne der nachstehenden Regelungen ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu einem Zwecke abschließt, der weder ihrer gewerblichen noch selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden kann. Unternehmer ist jede natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss eines Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer selbständigen beruflichen oder gewerblichen Tätigkeit handelt. (3)Vertragssprache ist deutsch. Der vollständige Vertragstext wird beim Anbieter nicht gespeichert. Vor Absenden des Auftrags über das Online - Auftragsformular (Reparaturformular) können die Vertragsdaten über die Druckfunktion des Browsers ausgedruckt oder elektronisch gesichert werden. Nach Zugang des Auftrags beim Anbieter werden die Auftragsdaten, die gesetzlich vorgeschriebenen Informationen bei Fernabsatzverträgen und die Allgemeinen Geschäftsbedingungen dem Kunden nochmals per Email übersandt. Bei Angebotsanfragen, die z.B. telefonisch, per Email oder über ein auf der Internetpräsenz integriertes Anfrageformular an den Anbieter übermittelt werden, erhält der Kunde alle Vertragsdaten im Rahmen eines verbindlichen Angebotes per Email übersandt, welche der Kunde ausdrucken oder elektronisch sichern kann. § 2 Vertragsgegenstand Gegenstand des Vertrages ist die Erbringung von Reparaturleistungen und verschiedenen sonstigen Dienstleistungen an Notebooks / Laptops. Die Einzelheiten, insbesondere die wesentlichen Merkmale der angebotenen Dienstleistung, finden sich in der Leistungsbeschreibung und den ergänzenden Angaben auf der Internetseite des Anbieters. § 3 Zustandekommen des Vertrages (1) Die Leistungsdarstellungen des Anbieters im Internet sind unverbindlich und kein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Vertrages. (2) Der Kunde kann ein verbindliches Vertragsangebot (Auftrag) über das Online - Auftragsformular abgeben. Über die entsprechende Schaltfläche in der Navigationsleiste kann der Kunde das „Reparaturformular“ aufrufen und dort die persönlichen Daten und die Notebook-Daten eingeben sowie die gewünschte Reparaturleistung und die Zahlungs- und Versandbedingungen auswählen. Abschließend werden im Reparaturformular alle Auftragsdaten als Übersicht angezeigt. Vor Absenden des Auftrags hat der Kunde die Möglichkeit, hier sämtliche Angaben nochmals zu überprüfen, zu ändern bzw. den Auftrag abzubrechen. Mit dem Absenden des Auftrags über die Schaltfläche „zahlungspflichtig bestellen“ gibt der Kunde ein verbindliches Angebot beim Anbieter ab. Der Kunde erhält zunächst eine automatische Email über den Eingang seines Auftrags, die noch nicht zum Vertragsschluss führt. (3) Die Annahme des Angebots (und damit der Vertragsabschluss) erfolgt durch Auftragsbestätigung per Email. Sollte der Kunde binnen 5 Tagen keine Auftragsbestätigung erhalten haben, ist er nicht mehr an seinen Auftrag gebunden. Gegebenenfalls bereits erbrachte Leistungen werden in diesem Fall unverzüglich zurückerstattet. (4) Der Kunde kann Anfragen zur Erbringung von Reparaturleistungen und verschiedenen sonstigen Dienstleistungen an Notebooks / Laptops oder zur individuellen Angebotserstellung außerhalb des Online - Auftragsformulars z.B. telefonisch, per Email oder über ein auf der Internetpräsenz integriertes Anfrageformular an den Anbieter übermitteln. Die Anfragen sind für den Kunden unverbindlich. Der Anbieter unterbreitet dem Kunden hierzu ein verbindliches Angebot per Email, welches der Kunde innerhalb von 5 Tagen annehmen kann. (5) Die Abwicklung des Auftrags und Übermittlung aller im Zusammenhang mit dem Vertragsschluss erforderlichen Informationen erfolgt per Email zum Teil automatisiert. Der Kunde hat deshalb sicherzustellen, dass die von ihm beim Anbieter hinterlegte Emailadresse zutreffend ist, der Empfang der Emails technisch sichergestellt und insbesondere nicht durch SPAM-Filter verhindert wird. § 4 Preise, Versandkosten (1) Die in den jeweiligen Angeboten angeführten Preise sowie die Versandkosten stellen Endpreise dar. Sie beinhalten alle Preisbestandteile einschließlich aller anfallenden Steuern. (2) Die anfallenden Versandkosten sind nicht im Reparaturpreis bzw. Preis der Dienstleistung enthalten. Sie sind über die Seite „Abholung / Versand“ aufrufbar, werden im Online - Auftragsformular gesondert ausgewiesen und sind vom Kunden zusätzlich zu tragen, soweit nicht die versandkostenfreie Abholung / Lieferung zugesagt ist. Bei Anfragen des Kunden zur Erbringung von Reparaturleistungen und verschiedenen sonstigen Dienstleistungen an Notebooks / Laptops sind die anfallenden Versandkosten im verbindlichen Angebot ausgewiesen. (3) Der Kunde erhält eine Rechnung mit ausgewiesener Mehrwertsteuer. § 5 Zahlungs- und Versandbedingungen (1) Die Abholung / Lieferung erfolgt nur innerhalb Deutschlands. (2) Der Kunde hat folgende Zahlungsmöglichkeiten, soweit im Online - Auftragsformular oder im verbindlichen Angebot nichts anderes ausgewiesen ist: - Barzahlung bei Abholung - Vorkasse per Überweisung - Zahlung per Nachnahme - Zahlung per PayPal - Zahlung per Rechnung (nur für Behörden und öffentliche Institutionen sowie Unternehmen nach Absprache) - Zahlung per Sofortüberweisung. Zusätzlich anfallende Gebühren auf einzelne Zahlungsarten sind im Online - Auftragsformular oder im verbindlichen Angebot ausgewiesen. Die Zahlungsansprüche aus dem geschlossenen Vertrag sind sofort zur Zahlung fällig, soweit nichts anderes vereinbart ist. Der Rechnungsbetrag ist bei Zahlung auf Rechnung innerhalb von 14 Tagen auszugleichen. § 6 Leistungserbringung (1) Der Anbieter schuldet die sich aus der Leistungsbeschreibung ergebenden Einzelleistungen bzw. Reparaturleistungen. Diese erbringt der Anbieter nach bestem Wissen und Gewissen persönlich oder durch Dritte. (2) Der Kunde ist zur Mitwirkung verpflichtet, soweit dem Anbieter zur Leistungserbringung weitere Informationen zur Verfügung gestellt werden müssen. Insbesondere hat der Kunde bei Reparaturleistungen den am Gerät bestehenden Defekt so umfassend als möglich zu beschreiben und das defekte Gerät zur Verfügung zu stellen. (3) Die Kosten für die Abholung / Lieferung des defekten Gerätes an den Anbieter hat der Kunde zu tragen, soweit nichts anderes vereinbart ist. (4) Soweit in der Leistungsbeschreibung keine andere Frist angegeben ist, erfolgt die Leistungserbringung innerhalb von 5 Werktagen nach Vertragsschluss (bei Vorauszahlung erst nach Eingang des vollständigen Entgeltes). Bei Reparaturleistungen erfolgt die Reparatur einschließlich Aufgabe des Gerätes zum Versand innerhalb von 5 Werktagen nach Zugang des zu reparierenden Gerätes (bei Vorauszahlung zusätzlich erst nach Eingang des vollständigen Entgeltes zuzüglich Versandkosten), soweit in der Leistungsbeschreibung keine andere Frist angegeben ist. Bei Selbstabholung informiert der Anbieter den Kunden per Email über die Bereitstellung des reparierten Gerätes und die Abholmöglichkeiten. (4) Der Kunde hat Sicherungskopien von seinen auf dem zu reparierenden Gerät hinterlegten Daten auf gesonderten Datenträgern selbst zu erstellen. Der Anbieter ist für die Erstellung von Datensicherungskopien nicht verantwortlich. § 7 Zurückbehaltungsrecht Ein Zurückbehaltungsrecht kann der Kunde nur ausüben, soweit es sich um Forderungen aus demselben Vertragsverhältnis handelt. § 8 Gewährleistung (1) Es gelten die gesetzlichen Vorschriften. (2) Soweit der Kunde Unternehmer ist, gilt abweichend von Abs.1: a) Der Kunde ist verpflichtet, die erbrachte Leistung unverzüglich und mit der gebotenen Sorgfalt zu prüfen und offensichtliche Mängel und Störungen binnen 7 Tagen nach Kenntnisnahme oder Möglichkeit der Kenntnisnahme schriftlich anzuzeigen; zur Fristwahrung reicht die rechtzeitige Absendung. Dies gilt auch für später festgestellte verdeckte Mängel ab Entdeckung. Bei Verletzung dieser Rügepflicht ist die Geltendmachung der Gewährleistungsansprüche ausgeschlossen. §377 HGB gilt entsprechend. b) Die Gewährleistungsfrist beträgt ein Jahr ab Leistungserbringung. Die verkürzte Gewährleistungsfrist gilt nicht für dem Anbieter zurechenbare schuldhaft verursachte Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit und grob fahrlässig oder vorsätzlich verursachte Schäden bzw. Arglist des Anbieters, sowie bei Rückgriffsansprüchen gemäß §§ 478, 479 BGB. § 9 Haftung (1) Der Anbieter haftet jeweils uneingeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, in allen Fällen des Vorsatzes und grober Fahrlässigkeit, bei arglistigem Verschweigen eines Mangels, bei Übernahme der Garantie für die Beschaffenheit des Kaufgegenstandes, bei Schäden nach dem Produkthaftungsgesetz und in allen anderen gesetzlich geregelten Fällen. (2) Sofern wesentliche Vertragspflichten betroffen sind, ist die Haftung des Anbieters bei leichter Fahrlässigkeit auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden beschränkt. Wesentliche Vertragspflichten sind wesentliche Pflichten, die sich aus der Natur des Vertrages ergeben und deren Verletzung die Erreichung des Vertragszweckes gefährden würde sowie Pflichten, die der Vertrag dem Anbieter nach seinem Inhalt zur Erreichung des Vertragszwecks auferlegt, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst möglich machen und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf. (3) Bei der Verletzung unwesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung bei leicht fahrlässigen Pflichtverletzungen ausgeschlossen. (4) Die Datenkommunikation über das Internet kann nach dem derzeitigen Stand der Technik nicht fehlerfrei und/oder jederzeit verfügbar gewährleistet werden. Der Anbieter haftet insoweit weder für die ständige noch ununterbrochene Verfügbarkeit der Webseite und der dort angebotenen Dienstleistung. § 10 Rechtswahl, Erfüllungsort, Gerichtsstand (1) Es gilt deutsches Recht. Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit hierdurch der durch zwingende Bestimmungen des Rechts des Staates des gewöhnlichen Aufenthaltes des Verbrauchers gewährte Schutz nicht entzogen wird (Günstigkeitsprinzip). (2) Erfüllungsort für alle Leistungen aus den mit dem Anbieter bestehenden Geschäftsbeziehungen sowie Gerichtsstand ist Sitz des Anbieters, soweit der Kunde nicht Verbraucher, sondern Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist. Dasselbe gilt, wenn der Kunde keinen allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland oder der EU hat oder der Wohnsitz oder gewöhnliche Aufenthalt im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist. Die Befugnis, auch das Gericht an einem anderen gesetzlichen Gerichtsstand anzurufen, bleibt hiervon unberührt. (3) Die Bestimmungen des UN-Kaufrechts finden ausdrücklich keine Anwendung.
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